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Praxis

Die fünf häufigsten Montagefehler am Metallschlauch — und wie man sie vermeidet

Tordieren, vorspannen, zu eng biegen: drei Sekunden bei der Montage, drei Jahre verlorene Lebensdauer. Eine Checkliste für die Werkbank.

25. Januar 2026 6 min Lesezeit
Monteur installiert einen Edelstahl-Metallschlauch
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Fehler 1: Torsion beim Festziehen

Der Schlauch ist auf Biegung ausgelegt, nicht auf Drehung. Wer am Endfitting dreht, während die andere Seite schon fest ist, tordiert das Wellrohr. Das macht es kurzfristig dicht — und ruiniert es langfristig. Immer gegenhalten mit dem zweiten Schlüssel.

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Fehler 2: Vorspannung

Wenn der Schlauch zwischen zwei Anschlüssen 'auf Spannung' eingebaut wird, also gedehnt, arbeitet er bei jedem Lastwechsel gegen die Federkraft. Lebensdauer halbiert sich. Faustregel: zehn Prozent Längenüberschuss einplanen, der Schlauch soll im Bogen entspannt liegen.

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Fehler 3: Biegeradius zu klein

Wir haben dem Thema einen eigenen Beitrag gewidmet. Kurzform: nie unter dem Herstellermass biegen, im Zweifel länger bestellen. Knicke sind Sollbruchstellen.

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Fehler 4: Anschluss in der Bewegungszone

Der Schlauch nimmt Bewegung im flexiblen Mittelteil auf — nicht am Übergang zum Fitting. Wenn der Anschluss direkt nach der Quetschhülse schon biegen muss, bricht er dort. Anschlüsse immer fünf bis zehn Zentimeter geradlinig vor und nach dem Schlauch verlegen.

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Fehler 5: Geflecht beschädigen

Mit der Rohrzange aufs Geflecht — und der Schlauch ist Ausschuss. Das Geflecht nimmt die Innendruckkräfte auf, jede gerissene Litze schwächt die Festigkeit überproportional. Immer nur am Anschlussbund anziehen, nie auf dem Mantel.

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Checkliste zum Mitnehmen

Gegenhalten. Spannungsfrei einbauen. Biegeradius einhalten. Anschlüsse gerade führen. Geflecht schonen. Wer diese fünf Sätze in der Werkstatt aufhängt, halbiert die Reklamationsquote.

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